Archive for Dezember, 2011


Fröhliche Weihnachten!

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Auch mich hat der Virus, der gerade das I-Net überflutet erwischt.

Das Bild ist nicht so toll geworden und das Glitzern der roten Wolle kann man nur erahnen.

Allerdings bin ich ausnahmsweise diszipliniert geblieben und habe nur eine Kugel ausprobiert. Es werden noch weitere folgen, aber erst müssen die Weihnachtsgeschenke fertig werden.

Diesen Spruch fand ich gerade in meiner Mailbox, in einem Adventskalender, den ichjeden Tag zugeschickt bekomme.

Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.
-Charles-Louis de Montesquieu-
Euch allen einen schönen Tag!

Die Geschichte des Adventskranzes

Viele von euch haben bestimmt einen Adventskranz zu Hause auf ihrem Tisch liegen. Aber, wißt ihr überhaupt, wie der Adventskranz entstanden ist? Nein? Dann möchte ich es euch erzählen.

In ganz vielen Wohnungen und Häusern steht in dieser Zeit auch ein Kranz auf dem Tisch, ein Adventskranz. Ganz viele Jahre gibt es diesen Brauch schon, einen Kranz aus Tanne mit Kerzen und anderen Dingen zu schmücken, aber die wenigsten wissen, wie der Adventskranz entstanden ist. Das soll sich nun ändern.
Vor über 150 Jahren lebte ein Mann, der hieß Johann Hinrich Wichern. Er kam aus einer armen Familie und da sein Vater früh starb, musste er für seine sechs jüngeren Geschwister und seine Mutter sorgen. Er ging tagsüber arbeiten und machte abends seine Hausaufgaben. Später konnte er, mit Unterstützung reicherer Leute, sogar studieren. Er studierte Theologie und brachte in der Sonntagsschule den Kindern der armen Leute lesen und schreiben bei. Er besuchte seine Schüler manchmal auch zu Hause. Da sah er wie schlecht es manchen ging. Mit Hilfe anderer, konnte er mit seiner Mutter und zwei jüngeren Geschwistern in ein großes Haus ziehen, dass das „Rauhe Haus“ genannt wurde. Dort nahm er Jungen auf, um sie zu unterrichten und ihnen etwas beizubringen. Er las mit ihnen in der Bibel und sang Lieder.
Im Jahr 1839, zu beginn der Adventszeit, nahm er ein Wagenrad. Darauf befestigte er vier dicke weiße Kerzen, für die vier Adventssonntage und 19 rote, kleinere Kerzen für jeden Wochentag bis zum Heiligen Abend.
Das Rad wurde an der Decke aufgehängt und als die Jungen zur Andacht in den Raum kamen, waren sie sehr erstaunt, über das Ding, welches dort an der Decke hing.
Von da an wurde jeden Tag eine Kerze mehr auf dem Rad angezündet und so wurde es in dem Raum immer heller, bis am Heiligen Abend alle Kerzen brannten.
So wurde es von da an jedes Jahr gemacht, nur die Anzahl der kleinen Kerzen änderte sich immer wieder, weil es jedes Jahr unterschiedlich viele Tage sind, vom ersten Advent bis zum Heiligen Abend.
Viele Jahre später kam erst das Tannengrün an den Kranz und der andere Schmuck. Und nochmals viele Jahre später hingen die Kränze nicht mehr an der Decke, sondern lagen auf den Tischen, so wie bei uns hier heute.

Diesen Text habe ich, nach Recherchen im Internet, für unseren Familiengottesdienst geschrieben. Nach der kurzen Einleitung wurde der Kranz dann von den Kindergartenkindern mit Kerzen, Nüssen, Apfeln, Schleifen und Sternen geschmückt.

Ich wünsche euch allen einen schönen 2.Advent!